Schwangerschaftsvergiftung oder Präeklampsie (Gestose)

Lt. “Frauenärzte im Netz” ist eine Schwangerschaftsgestose oder eine Schangerschaftsvergiftung, auch genannt Präeklampsie der “…Überbegriff für eine Reihe von Erkrankungen, die nur in der Schwangerschaft auftreten.

Die Krankheitsbilder der Gestose können sich durch eine Reihe von unterschiedlichen Symptomen äußern. Sie können sowohl erstmals durch die Schwangerschaft entstehen, als auch auf zuvor bestehende Erkrankungen zurückgehen, die durch die Mehrbelastung des mütterlichen Organismus verstärkt werden.

Die genauen Auslöser einer Gestose sind bis heute nicht geklärt. Die ursprüngliche Vermutung, dass es sich um eine Vergiftung des Körpers handelt, hat sich nicht bestätigt. Daher ist der früher häufig verwendete Begriff „Schwangerschaftsvergiftung” im Prinzip veraltet.”

Broda Barnes Erfahrungen mit Gestose

Broda Barnes schreibt dazu in seinem Buch “Hypothyroidism: The Unsuspected Illness” im Kapitel Schwangerschaftsgestose, dass es schon einige Beweise von Forschern gibt, welche herausfanden, dass die Verabreichung von Schilddrüsenhormonen bei der Behandlung einer Schwangerschaftsgestose oft eine gefährliche Weiterentwicklung der Erkrankung verhindern kann.

In der Zeit, als er als praktischer Arzt in der Geburtshilfe tätig war, hat er selbst nur einen einzigen Fall von Schwangerschaftsgestose behandelt.

Während dieser Zeit in der Geburtshilfe untersuchte er die  Schilddrüsenfunktion seiner Patientinnen vor und während der Schwangerschaften und behandelte diese Frauen mit natürlichen Schilddrüsenhormonen, wenn er bei ihnen einen Schilddrüsenhormonmangel gefunden hatte.

Der einzige Fall einer Gestose war nun bei einer seiner Patientinnen aufgetreten, die leider erst ganz zum Ende ihrer Schwangerschaft Broda Barnes aufsuchte.

Sie litt unter starker Gewichtszunahme aufgrund der Wasseransammlungen im Körper, ihr Blutdruck war zu hoch und sie schied große Mengen an Albumin im Urin aus, also Eiweiß im Urin. Ihre Basaltemperatur war zu niedrig und Broda Barnes gab ihr ab sofort natürliche Schilddrüsenhormone als Therapie.

Aber die Behandlung setzte zu spät ein. Nur wenige Tage später musste die Frau mit Krämpfen in die Klinik eingeliefert werden und das Kind mit einem Kaiserschnitt entbunden werden. Barnes schreibt, Mutter und Kind überlebten.

Broda Barnes schreibt weiter, er hat den starken Verdacht, dass diese Gestose hätte vermieden werden können, wenn bei dieser Frau schon zum Anfang der Schwangerschaft der Schilddrüsenhormonmangel erkannt und therapiert worden wäre.