Bipolare Depressionen

Depressionen sind allgemein bekannt als eine psychiatrische Erkrankung. Meint man.

Die Frage ist, ob Depressionen nicht vielleicht auch einfach ein Symptom einer anderen Erkrankung sind?

Hier ein Auszug aus einer kleineren Studie mit bipolaren Depressionen und dem Zusammenhang mit Schilddrüsenhormonen:

“Die Gabe von Levothyroxin (L-T4) in über dem normalen körpereigenen Spiegel liegenden Dosen im Rahmen einer Standardtherapie bei bipolaren Depressionen habe vielversprechende Wirkungen erzielt,…”

“”Dies geschieht durch das Modulieren der Hirnfunktion in Teilen des vorderen limbischen Netzwerks, das für die Verarbeitung von Emotionen eine ganz zentrale Bedeutung besitzt.” Darüber hinaus belegten diese Ergebnisse den seit langem bekannten engen Zusammenhang zwischen Schilddrüse und Depression, indem sie zeigten, dass auch das Gehirn des Erwachsenen ein Zielorgan für L-Thyroxin ist.”

Die Tatsache, daß eine Therapie mit Levothyroxin (T4 only) eine Depression zum Verschwinden bringt, indem sie die freien Werte erhöht, lässt die Vermutung aufkommen, dass die Ursache der Depression in einer unzureichenden – trotz in der Norm liegender Werte – Versorgung mit Schilddrüsenhormonen liegt.

Somit stellt diese Studie auch indirekt die Normwerte angeblich Schilddrüsengesunder Menschen in Frage.

Normwerte der Schilddrüse

Sogenannte Normwerte der Schilddrüse stellen lediglich einen punktuellen Ausschnitt aus der Gesamtbevölkerung dar. Mehr ist es nicht.

Interessant in diesem Zusammenhang wird es dann, wenn man folgende Zahlen liest:

“Die weltweit größte epidemiologische Erhebung, in Deutschland durchgeführt von der Schilddrüsen-Initative Papillon, hat bei 19060.2.07080 Berufstätigen ergeben:

Jeder 3. erwachsene Bundesbürger hat krankhafte Veränderungen an der Schilddrüse, von denen er bisher nichts wusste….”

Von denen er bisher nichts wusste – also sogenannte “Schilddrüsengesunde” Menschen. So entstehen also Normwerte. Hier geht es weiter:

“Jeder 4. erwachsene Bundesbürger hat Knoten in der Schilddrüse.

Jeder 2. erwachsene Bundesbürger über 45 ist bereits an der Schilddrüse erkrankt. “

Haben auch sie ein Problem mit ihrer Schilddrüse? Testen sie ihre Schilddrüse mit der Basaltemperatur von Broda Barnes oder dem Temperaturtest von Dr. Rind.

Oder haben sie ein Problem mit ihren Nebennieren? Dann lesen sie bei Dr. Rinds Temperaturbeispiel für Nebennierenschwäche weiter.

Übrigens kann auch ein Eisenmangel Depressionen machen -> Eisenmangel bei Schilddrüsenunterfunktion – Ferritin nach Beckman.

Weitere Artikel

Eisenmangel bei Schilddrüsenunterfunktion – Ferritin nach Beckman

Schilddrüsenunterfunktion und Depressionen

Eisenmangel bei Schilddrüsenunterfunktion – Ferritin

Einstellung der Schilddrüse mit L-Thyroxin (T4-Monotherapie)

Einstellung der Schilddrüse mit Novothyral / THYBON

Quellen

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/depressionen/article/913998/schilddruesenhormone-positive-wirkung-bipolarer-depression.html?sh=2&h=1465041215

http://www.schilddruese.de/content/download/download-studie.pdf